Wissensbewahrung in Unternehmen

Dienstag 23. November 2010 von Track

Heute möchte ich zu Wissensbewahrung in Unternehmen schreiben. Dabei beziehe ich mich auf einen Artikel aus: Koch, M.; Richter, A. (2009): Enterprise 2.0 Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen, Oldenbourg Verlag, München, Seite 116 ff. © bei den Verfassern.

Im Wesentlichen wird in der genannten Fallstudie beschrieben, wie die Stadt Erlangen (insbesondere im Bereich Geoinformationssystem (GIS)) im Zuge der Erhöhung der Effizienz in ihren Verwaltungsprozessen Web 2.0-Ansätze nutzt und die Arbeitsprozesse zu vereinfachen versucht. Als Problemstellung wurden schnell folgende Punkte identifiziert:

  • Schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeiter
  • Effizienter Zugriff auf Daten
  • Schaffung von Transparenz
  • Lernen aus Erfahrungen
  • Multipler und vernetzter Zugriff auf die Daten
  • Integration des Wissens in die IT und die tägliche Arbeit

Im besonderen Fokus stand hierbei dem Verlust des Wissens und der Erfahrungen von älteren Arbeitnehmern im Zuge ihrer Pensionierung, etc. entgegenzutreten und dieses Wissen nachhaltig für kommende Generationen zu speichern. Aus diesem Grund wurde von der Stadt ein Prozess angestoßen in dessen Verlauf eine fertige Lösung für Wissensmanagement entwickelt werden sollte. So begannen relativ früh die Arbeiten an einer MindMap. Diese sollte das Erfahrungswissen als Wissenslandkarte visualisieren. Schnell wurde deutlich, dass diese nicht klein werden würde, da sie Themen wie “Das Wichtigste in Kürze”, “Ansprechpartner”, “Projekte und Projektablauf”, “Organisation”, “Infrastruktur”, etc. enthielt. Letztlich kamen so über 1.000 Hinweise auf über 10 Meter Papier zusammen.

Um dieses Wissen dann weiter wachsen zu lassen wurde diese MinMap von einem dritten Unternehmen in ein Wiki übernommen. Hierdurch konnten automatisch Querverweise, etc. eingerichtet werden. Als Wiki-System kommt TWiki zum Einsatz. Zu Beginn war die Nutzerzahl auf Fachadministratoren und “Power-User” beschränkt. Im weiteren Verlauf wurden aber auch Regeln zur Unterstrukturierung und Aktualisierung der Daten geschaffen und das System Stück für Stück für weitere Mitarbeiter geöffnet.

Als Erfolgsfaktoren wurden in der Studie folgende Punkte genannt:

  • Schnelle Schaffung von Akzeptanz unter den Anwendern
  • Nutzer müssen zur Beteiligung ermutigt werden
  • Die Rahmenbedingungen (z.B. Arbeitszeiten, etc.) müssen an die neuen Arbeitsweisen angepasst werden
  • Es benötigt eine langfristige Zufriedenheit unter den Nutzern
  • Das Wissen muss transparent sein
  • Das Wiki muss in die tägliche Arbeit integriert werden
  • Die Benutzer müssen die Kompetenz haben oder bekommen um das System bedienen zu können
  • Durch intrinsische Motivation muss eine Begeisterung zur Wissensweitergabe unter den Anwendern geschaffen werden

Natürlich bedeutet so ein Wiki-System für die Endanwender einen nicht zu unterschätzenden Mehraufwand, allerdings ist der Wissenszuwachs durch ein solches System enorm. Ich selbst konnte dies schon während meiner Studienzeit erfahren, als wir die Mitschriften aller Kommilitonen in einem Wiki sammelten, ordneten, aufarbeiteten und zum Schluss wieder allen zur Verfügung stellten. In Unternehmen (oder Kommunen) bieten sich hier auch die Vorteile schneller Stabsübergaben bei Mitarbeiterwechseln an. Und ganz subjektiv betrachtet, wenn ein solches System erst einmal integriert ist und regelmäßig genutzt / gepflegt wird, sinkt der Arbeitsaufwand für die einzelnen Anwender schnell auf ein Minimum. Zumal sich dieses Wiki für die Mitarbeiter der Stadt Erlangen inzwischen zur einzigen Informationsquelle entwickelt hat. Sie wissen sofort wo sie suchen müssen, es gibt gegebenenfalls Verlinkungen auf andere weitere relevante Inhalte und jede Information ist so aktuell wie irgend möglich.

Ich fände es durchaus interessant zu wissen ob es noch weitere Städte / Kommunen gibt die solche Ansätze verfolgen und wie diese umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang fände ich es aber auch spannend zu sehen, wie Regierungen (egal ob auf Landes- oder Bundesebene) mit ihrer Informationen umgehen. Bei großen Unternehmen ist es ja schon allgemein bekannt, das diese immer stärker auf Web 2.0-Möglichkeiten zurückgreifen.

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Marketing / PR im Web 2.0 an der Deutschen Bahn

Dienstag 26. Oktober 2010 von Track

Seit gestern (25.10.2010) kann über Facebook das Chefticket der Deutschen Bahn erworben werden. Mittels des Tickets können Personen innerhalb eines bestimmten Zeitraums für 25€ in der 2. Klasse der Deutschen Bahn quer durch Deutschland fahren.

Ich persönlich finde diese Aktion zum gegebenen Zeitpunkt durchaus mutig, da in Stuttgart tausende Menschen (hauptsächlich) gegen, aber auch für, den neuen Durchgangsbahnhof Stuttgart 21 demonstrieren, es heute Streiks im Bahnverkehr gegeben hat und viele Menschen momentan über die Unpünktlichkeit der Bahn schimpfen. So gesehen bietet eine gute koordinierte und durchgeführte Marketingmaßnahme durchaus das Potential die Stimmung zumindest ansatzweise wieder herumzureißen. Aber wurde diese Aktion gut koordiniert?

Zum momentanen Zeitpunkt ist sicherlich noch kein qualifiziertes Urteil möglich, dafür müsste das Ende der Verkaufsaktion abgewartet werden. Aber es ist freilich vertretbar sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Laut der Tageszeitung taz und dem Blog Indeskretion Ehrensache ist das Projekt wenig rühmlich angelaufen. Kritisiert werden weniger das Ticket und der Preis als vielmehr die Vermarktung und das Marketing. So wurde ein (auch für mich persönlich) irritierendes Video zur Vermarktung auf der zugehörigen Facebookseite publiziert und zumindest im Laufe des Tages nur wenig auf Benutzerkommentare auf Facebook eingegangen. Mir persönlich viel auch noch auf, dass die Aktion auf der Internetseite der Deutschen Bahn kaum beworben wird und nur über die Suchen-Funktion gefunden werden kann. Auch wurde das Video nicht auf YouTube oder anderen deutschen Videodiensten wie myvideo.de oder clipfish.de von der Bahn eingebunden. Lediglich auf YouTube findet sich die Datei und das auch nur durch den Upload eines Blogs. Ebenso ist auf der offiziellen Facebookseite der Deutschen Bahn kein Verweis auf die eigene Aktion zu finden. Gutes Social Media Marketing sieht sicherlich anders aus.

Zugute halten muss man der Bahn aber, dass die gesamte Aktion auf Twitter bekannt gegeben wurde. Auch reagierte die Bahn innerhalb von Minuten auf Benutzerkommentare in der Aktionsseite von Facebook (zumindestens heute Abend konnte ich dies feststellen). Die Situation schien sich dort hingehend also gebessert zu haben. Jedoch muss ich auch festhalten, dass solche Anstürme von Benutzerkommentaren fest eingeplant werden müssen, auch wenn dies sehr schwer ist (wie ich aus eigener Erfahrung weiß). Ein weiterer “vermeintlicher” Vorteil könnte für die Bahn noch zum heißen Eisen werden. Alle Käufer des Tickets werden nämlich “Fans” der neu eingerichteten Facebookseite. Was auf den ersten Blick ein super Effekt ist um in Zukunft mehr Kunden ansprechen zu können, dürfte die Bahn noch einiges an Lerneffekt kosten. Denn diese neuen “Fans” werden sicherlich nicht nur schreiben wenn bei der Bahn wieder einmal etwas gut gelaufen ist, sondern sich gerade erst dann richtig zu Wort melden wenn die Probleme sich sammeln. Hier stellt sich die Frage ob die Bahn dies möchte, auf der offiziellen Facebookseite scheint jedenfalls ein Monolog der User stattzufinden.

Viele Menschen reden heutzutage über virales Marketing und dessen Vorteile. Aber nur weil viele Menschen es tun heißt es sicherlich nicht, dass man mit den einfachsten Aktionen die Menschen auf seine Seite bekommt. Nun könnte argumentiert werden, dass die Bahn dies vielleicht garnicht möchte sondern nur ihre Tickets los werden will (immerhin ist sie ein wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen), aber dann hat sie den Sinn von viralem Marketing noch nicht verstanden. Sicherlich, die Tickets sind sehr günstig und viele Menschen werden zugreifen, aber eine ordentliche Vermarktungsstrategie muss ganz anders koordiniert werden. So ist es absolut nötig die verschiedenen Web 2.0 Angebote wie Facebook, YouTube, Twitter und viele weitere gemeinsam zu nutzen und abzustimmen. Auch muss bei solchen Aktionen viel mehr mit dem User/Käufer interagiert werden, damit dieser sich gut aufgehoben/betreut fühlt. Durch meine Zeit als zuständige Person für Social Media Optimization bei der Washington Post weiß ich das mehr denn je. Und macht man genau das nicht, kann aus schlecht durchgeführtem Marketing schnell eine ganz schlechte Stimmung entstehen, da mag das eigentlich Produkt noch so gut sein.

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Nutzen des Web 2.0 in der Wirtschaft

Dienstag 15. Juli 2008 von Tick

Der Nutzen des Web 2.0 wird immer wieder heiß diskutiert. Jetzt gibt es auch die ersten Studien, die sich mit dem Thema Web 2.0 in der Wirtschaft auseinander setzen. Speziell geht es um die Nutzung von Blogs und Portalen, in denen Nutzer (hier also Kunden) Bewertungen und Kommentare abgeben können.
Über Unternehmensblogs wurde ja bereits geschrieben, also konzentriere ich mich auf Portale, die Kunden nutzen können.
Es ist in der Tat so, dass sich Unternehmen und Kunden in einer Umbruchphase befinden. Kunden nutzen Portale, um ihre Meinungen über Produkte und Unternehmen zu sagen. Andere Kunden haben damit die Chance sich selbst eine Meinung zu bilden und zu vergleichen.
Für Unternehmen liegen hier die Möglichkeiten. Sie können Kunden an der Entwicklung neuer Produkte beteiligen oder den eigenen Service verbessern. Der Spruch “Der Kunde ist König” trifft es hier ganz gut finde ich. Der Kunde bekommt wieder mehr Macht gegenüber den Firmen. Die Chance vergleichen zu können ist größer geworden, weil über fast jedes Produkt eine Bewertung im Internet zu finden ist.
Die Zukunft wird zeigen, wie Unternehmen diese Chance der Kunden auch für sich nutzen können. Die Studie sagt, dass Unternehmen, die nicht mitziehen Umsatzeinbußen von bis zu 16% bis zum Jahr 2015 in Kauf nehmen müssten. Also bleibt wie so oft nur zu sagen: Lassen wir uns überraschen und sehen, was die Zukunft bringt.

Quelle: Pressetext.at – Unternehmen riskieren Umsatzflop ohne Web 2.0

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Widgets gehören einfach dazu…

Montag 14. Juli 2008 von Tick

Widgets sind kleine Anwendungen, die sich in Soziale Netzwerke, wie Facebook, oder RSS-Reader wie NetVibes integrieren lassen. Sie können in vielen Anwendungen so platziert werden, wie man es möchte und zeigen Neuigkeiten, Bilder oder andere Funktionen.
Ich habe eine Seite gfunden, auf der sich jeder seine Widgets selbst gestalten kann, um sie in sein Facebook Profil zu integrieren oder sie in NetVibes anzeigen zu lassen.
Auf www.widgenie.com kann sich jeder sein Widget erstellen und es mit anderen teilen. So geht die Erstellung von eigenen Inhalten noch einen Schritt weiter. Es geht darüber hinaus nur ein eigenes Profil in einem Sozialen Netzwerk zu erstellen oder eine eigene Internetseite zu haben. Jeder kann sich jetzt Inhalte erschaffen und diese auf anderen Seiten platzieren lassen.
Auch hier sind die Grenzen des Web 2.0 vermutlich noch nicht erreicht…

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Wie mache ich meinen Blog bekannt? Teil 2

Sonntag 13. Juli 2008 von Track

Kommen wir nun zur technischen Umsetzung. Die lässt sich am einfachsten realisieren indem die URL (die Internetadresse) des Blogs in ein aussagekräftiges Format geändert wird. Am besten sollte hier ein Format gewählt werden, dass eine Datumsangabe und die Überschrift des Artikels enthält. Häufig wird dies unter dem Punkt Permalinks eingestellt. Des weiteren solltet ihr eine Textdatei mit dem Namen robots.txt erstellen und in das höchste Verzeichnis des Webspaces (root-Verzeichnis) legen. In dieser Datei müssen dann die Anweisungen für die Robots, Spider, etc. der Suchmaschinen stehen, welche Verzeichnisse sie lesen dürfen (z.B. die einzelnen Artikel) und welche nicht (eventl. das Kontaktformular). Auch solltet ihr eine sitemap.xml Datei anlegen und diese immer auf dem aktuellen Stand halten. Denn in dieser Datei guckt z.b. Google nach, welche Artikel es gibt und welche Priorität diese haben. Häufig werden hierfür auch Plugins für die einzelnen Blogsysteme angeboten, die sich um die Aktualisierungen kümmern und die Suchmaschinen auch gleich über Neuigkeiten informieren.

Hilfreich sind in dem Zusammenhang auch die Google Webmastertools, bei denen man seinen Blog eintragen kann und so Google einfacher über Änderungen informiert. Genauso teil Goolge hier aber auch dem Blogbetreiber eventl. Fehler mit. Sollte man kein Plugin benutzten wollen, und auch nicht über die Kenntnisse verfügen eine robots.txt und eine sitemap.xml Datei erstellen zu können, so kann man dies auch von Google erledigen lassen. Danach muss man dann nur noch die Dateien an die richtige Stelle hochladen. Solche Dienste werden auch analog von anderen Suchmaschinen wie Mircosoft undYahoo angeboten.

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Wie mache ich meinen Blog bekannt? Teil 1

Samstag 12. Juli 2008 von Track

Wie mache ich meinen Blog/meine Internetseite bekannt? Darüber wollen wir nun im folgenden eine kleine Serie starten und immer wieder nützliche Informationen veröffentlichen, damit ihr alle eventl. noch etwas dazulernen könnt.

Seien wir doch einmal ehrlich, wenn man seine Internetseite bekannt machen möchte muss man bei den Suchmaschinen weit oben stehen und im speziellen sollte dies für Google gelten. Also solltet ihr am Anfang die technischen Vorraussetzungen dafür schaffen, dass Suchmaschinen ohne Probleme die Internetseite respektive den Blog mit allen Kategorien lesen und indexieren können. Durch dieses Indexieren wird sichergestellt, dass die Suchmaschinen wissen, welche Begriffe für eine Suchanfrage verwendet werden können und welche Gewichtung diese haben. Denn nur dann können die Suchmaschinen bei einer Suchanfrage auf eure Seite verlinken und euch möglichst hoch einsortieren.

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Xing.com – eine Konkurrenz für StudiVZ und Co?

Freitag 11. Juli 2008 von Trick

Tag täglich drängen neue Soziale Netzwerke ins Internet. Eigentlich ist der Markt überfüllt und der Hype  (dt. Medienrummel) müsste langsam wieder abklingen…
Das Soziale Netzwerk Xing.com zum Beispiel war zunächst als reine Plattform für Berufstätige und als “Globales Networking für Geschäftsleute” geplant. Da die Nutzer und Zugriffzahlen heiß umkämpft sind müssen sie jetzt ihre Zielgruppe anpassen. Das Portal versucht nun verstärkt Studenten und Akademiker mit ins Boot zu holen. Die Logik dahinter ist einfach: Studenten sollen schon während des Studiums Kontakte knüpfen und ein Netzwerk für den späteren Berufseinstieg knüpfen.
Hilfreiche Tipps, wie man die Möglichkeiten vom Xing-Netzwerk optimal nutzt kann findet man auf diesem Blog. Meiner Meinung nach könnte Xing eine seriösere und sinnvollere Variante für StudiVZ werden. Wobei auch die Anzahl der Seitenaufrufe bei StudiVZ im ersten Halbjahr um 25% gesunken sind. Die Nutzer wechseln jetzt wohl doch verstärkt zu dem “Original” Facebook (inzwischen auch auf deutsch verfügbar) oder in die kleineren aber spezielleren Sozialen Netzwerke. Dies bleibt weiter zu beobachten…

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BASF – Ein bloggendes Unternehmen? Teil 2

Donnerstag 26. Juni 2008 von Trick

Vor ein paar Tagen berichteten wir ja schon von der BASF und deren Erfahrungen mit Blogs. Hier möchten wir nun noch einmal darauf eingehen.
Denn wie sich wahrscheinlich schon viele gedacht haben, können Unternehmen Blogs nicht nur selber führen, sondern sich auch auf anderen Blogs informieren. So lassen sich z.B. besser und schneller Informationen aus der Gerüchteküche finden, Presse-Reaktionen einfacher vorbereiten, aber auch Kooperationen einfacher einfädeln. Bei der BASF wird diese Arbeit häufig durch  sogenannte Freelancer (freie Mitarbeiter) übernommen.
Dabei ist vorallem wichtig, dass die Blogs authentisch sind und dass sie seriös geführt werden. Denn durch Blogs lässt sich auch leicht ein Imageschaden herbeiführen, einzelne Personen können sehr leicht verunglimpft werden oder es lassen sich Falschinformationen verbreiten. Genauso können aber auch Mitarbeiter einfacher eine Retourkutsche gegen Ihre Oberen fahren und so für schlechte Stimmung sorgen.
Es bestätigt sich also der Eindruck aus dem ersten Artikel, dass Blogs für Unternehmen neue Möglichkeiten darstellen, jedoch genauso mit Vorsicht genossen werden sollten. Für ein abschließendes Urteil müssen wir wohl alle noch ein paar Jahre warten.

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Digg.com

Sonntag 22. Juni 2008 von Tick

Es gibt unüberschaubar viele Blogs, Videoportale und Seiten, auf denen man Inhalte zur Verfügung stellen kann. Diese Seiten zu überblicken ist fast unmöglich. Um dabei etwas Erleichterung zu verschaffen gibt es Seiten, wie digg.com (leider nur auf Englisch). Dort können Nutzer Inhalte, wie Blog-Artikel und Videos verlinken, wenn sie auf etwas Interessantes gestoßen sind. Andere Nutzer können diese Inhalte dann bewerten und so entsteht eine Rangliste der beliebtesten Inhalte.
Solche Seiten können meiner Meinung nach durchaus hilfreich sein, doch sicher gibt es auch davon schon unüberschaubar viele. Es liegt also trotzdem an jedem Nutzer selbst, sich einen Überblick über Inhalte, die für sie/ihn von Interesse sind, zu verschaffen. Solche Seiten können aber bedingt dabei helfen, da schon Inhalte aus verschiedenen Seiten zusammengefasst wurde. Trotzdem gilt auch hier: Auch mal einen Blick über den Tellerrand hinaus werfen!

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YouTomb

Freitag 20. Juni 2008 von Track

YouTomb (leider nur auf Englisch) heißt soviel, wie “DeinGrab”. Hört sich makaberer an, als es ist. Dahinter verbirgt sich ein Projekt von Studenten des MIT (Massachussats Institute of Technology), die erforschen, warum Videos von YouTube (Videoportal) gelöscht werden. Dazu wird ständig die Datenbank von YouTube durchgegangen und die Videos von YouTube gesichert. Diese sind dann bei YouTomb weiterhin zu sehen.
Allerdings werden nur Videos gesichert, die zum Beispiel irgendwo im Web verlinkt werden oder sehr oft angesehen werden. Für alle Videos würden die Ressourcen nicht reichen, da täglich etwa 65.000 Filmchen dazu kommen und YouTube jeden Tag etwa 100.000.000 Zugriffe auf seine Filmchen verzeichnet. Das Ziel der MIT-Studenten ist es, heraus zu finden nach welchen Kriterien Videos von YouTube gelöscht werden.

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