Der Nutzen des Web 2.0 wird immer wieder heiß diskutiert. Jetzt gibt es auch die ersten Studien, die sich mit dem Thema Web 2.0 in der Wirtschaft auseinander setzen. Speziell geht es um die Nutzung von Blogs und Portalen, in denen Nutzer (hier also Kunden) Bewertungen und Kommentare abgeben können.
Über Unternehmensblogs wurde ja bereits geschrieben, also konzentriere ich mich auf Portale, die Kunden nutzen können.
Es ist in der Tat so, dass sich Unternehmen und Kunden in einer Umbruchphase befinden. Kunden nutzen Portale, um ihre Meinungen über Produkte und Unternehmen zu sagen. Andere Kunden haben damit die Chance sich selbst eine Meinung zu bilden und zu vergleichen.
Für Unternehmen liegen hier die Möglichkeiten. Sie können Kunden an der Entwicklung neuer Produkte beteiligen oder den eigenen Service verbessern. Der Spruch “Der Kunde ist König” trifft es hier ganz gut finde ich. Der Kunde bekommt wieder mehr Macht gegenüber den Firmen. Die Chance vergleichen zu können ist größer geworden, weil über fast jedes Produkt eine Bewertung im Internet zu finden ist.
Die Zukunft wird zeigen, wie Unternehmen diese Chance der Kunden auch für sich nutzen können. Die Studie sagt, dass Unternehmen, die nicht mitziehen Umsatzeinbußen von bis zu 16% bis zum Jahr 2015 in Kauf nehmen müssten. Also bleibt wie so oft nur zu sagen: Lassen wir uns überraschen und sehen, was die Zukunft bringt.
Vor ein paar Tagen berichteten wir ja schon von der BASF und deren Erfahrungen mit Blogs. Hier möchten wir nun noch einmal darauf eingehen.
Denn wie sich wahrscheinlich schon viele gedacht haben, können Unternehmen Blogs nicht nur selber führen, sondern sich auch auf anderen Blogs informieren. So lassen sich z.B. besser und schneller Informationen aus der Gerüchteküche finden, Presse-Reaktionen einfacher vorbereiten, aber auch Kooperationen einfacher einfädeln. Bei der BASF wird diese Arbeit häufig durch sogenannte Freelancer (freie Mitarbeiter) übernommen.
Dabei ist vorallem wichtig, dass die Blogs authentisch sind und dass sie seriös geführt werden. Denn durch Blogs lässt sich auch leicht ein Imageschaden herbeiführen, einzelne Personen können sehr leicht verunglimpft werden oder es lassen sich Falschinformationen verbreiten. Genauso können aber auch Mitarbeiter einfacher eine Retourkutsche gegen Ihre Oberen fahren und so für schlechte Stimmung sorgen.
Es bestätigt sich also der Eindruck aus dem ersten Artikel, dass Blogs für Unternehmen neue Möglichkeiten darstellen, jedoch genauso mit Vorsicht genossen werden sollten. Für ein abschließendes Urteil müssen wir wohl alle noch ein paar Jahre warten.
Es gibt unüberschaubar viele Blogs, Videoportale und Seiten, auf denen man Inhalte zur Verfügung stellen kann. Diese Seiten zu überblicken ist fast unmöglich. Um dabei etwas Erleichterung zu verschaffen gibt es Seiten, wie digg.com (leider nur auf Englisch). Dort können Nutzer Inhalte, wie Blog-Artikel und Videos verlinken, wenn sie auf etwas Interessantes gestoßen sind. Andere Nutzer können diese Inhalte dann bewerten und so entsteht eine Rangliste der beliebtesten Inhalte.
Solche Seiten können meiner Meinung nach durchaus hilfreich sein, doch sicher gibt es auch davon schon unüberschaubar viele. Es liegt also trotzdem an jedem Nutzer selbst, sich einen Überblick über Inhalte, die für sie/ihn von Interesse sind, zu verschaffen. Solche Seiten können aber bedingt dabei helfen, da schon Inhalte aus verschiedenen Seiten zusammengefasst wurde. Trotzdem gilt auch hier: Auch mal einen Blick über den Tellerrand hinaus werfen!
Kann ein Unternehmen Blogs und die damit einhergehenden Veränderungen für sich und seine Produkte nutzten? Dieser Frage ging Michael Scheuermann von der Firma BASF zusammen mit einigen Interessenten während des Vortrages „Corporated Blogging“ an der FHTW nach.
Gleich zu Beginn kristallisierte sich jedoch heraus, dass die Chancen und Risiken die Blogs einem Unternehmen bieten, bisher nur schwer messbar respektive festzustellen sind. Denn obwohl die BASF nun schon seit einiger Zeit verschiedene Blogs zur internen Kommunikation und für Mitarbeiterbeteiligungen (Ideenmanagment) nutzt (sowie einen öffentlichen Blog), müssen die Daten immer wieder neu ausgewertet und beurteilt werden. Bisher scheinen jedenfalls nur einige Dinge für die Kommunikationsspezialisten von BASF festzustehen: Blogs stellen Konventionen, Gewohnheiten aber auch Abläufe in einem Unternehmen in Frage und können so zu ungewohnten aber auch befremdlich wirkenden Situationen führen. Gleichzeitig bieten sie aber auch ein enormes Potential und können neue Perspektiven und Chancen eröffnen.
Einen detailierteren Überblick werde ich als bald als möglich online stellen.
WordPress ist ein Publikations-System für Blogs und andere Internetseiten, die ständig aktualisiert werden. Es dient auch als Grundlage für diesen Blog und besteht nunmehr seit 5 Jahren, aktuell in der Version 2.5. Man bezeichnet es auch als Content Management System (CMS), also ein System um Inhalte einer Website zu verwalten. Für jemandem mit einigen grundlegenden Erfahrungen im Internet dürfte das Erstellen einer Internetseite mit dieser Anwendung kein Problem darstellen. Durch die einfache Einbindung sogenannter Widgets (oder Applets, kleine Programme zur Einbindung auf der Website) sind die Möglichkeiten sehr vielfältig. So kann man z.B. die aktuellen Wetterdaten seiner Stadt oder aber detailierte Besucherstatistiken einbinden. Die Technologie dahinter ist die Skriptsprache PHP. Ursprünglich basiert das Akronym PHP auf “Personal Home Page“ (persönliche Internetseite), ist heute jedoch besser bekannt als “Hypertext Preprocessor”.
Twitter ist eine Plattform im Internet, die es den Nutzern ermöglicht Kurznachrichten, mit maximal 140 Zeichen zu publizieren. Die Nutzer des Dienstes können sich gegenseitig “beobachten” und wissen so immer, was ihre Freunde, Kollegen oder ihre Familienmitglieder gerade machen. Über den Nutzen und den Sinn dieses Dienstes lässt sich streiten. Hier ein netter Artikel, der auch meine Meinung zu dieser Art des schnellen bloggens widerspiegelt. Twitter ist für mich ein super Beispiel um auch darauf hinzuweisen, dass das Web2.0 nicht nur positive Seiten hat. Immerhin beklagen sich viele Internetnutzer, dass sie Angst um ihre Privatsphäre haben, gleichzeitg gibt es aber mittlerweile fast 1 Million Menschen, die bei Twitter.com aktiv sind.
Seit fast zwei Monaten bin ich nun hinterher dieses Prinzip zu verstehen, aber irgendwie will es nicht klappen… bitte helft mir! Welchen Sinn macht es die Öffentlichkeit ständig über sein Tun und Nichttun zu informieren? Könnte man die Zeit zum “twittern” nicht anderweitig, sinnvoller nutzen?
Der Begriff Blog ist eine Abkürzung für Weblog. Dies heißt soviel wie Internet-Logbuch oder einfach ein Internet-Tagebuch, welches für alle frei zugänglich ist. Typisches Erkennungsmerkmal eines Blogs ist die chronologische Auflistung einzelner Artikel, mit dem neuesten Beitrag ganz oben. Blogs können sehr leicht erstellt und aktualisiert werden. Somit erfüllen sie den eigentlichen Grundgedanken des Internets: Jedem soll es möglich sein seine Meinungen zu publizieren und der breiten Masse zugänglich zu machen. Der Autor eines Blogs gibt seine Gedanken zu einem Thema vor und die Leser können direkt partizipieren, indem sie Kommentare verfassen und so zu einer Diskussion beitragen.