Archiv für die 'Entwicklung' Kategorie

Xing.com – eine Konkurrenz für StudiVZ und Co?

Freitag 11. Juli 2008 von Trick

Tag täglich drängen neue Soziale Netzwerke ins Internet. Eigentlich ist der Markt überfüllt und der Hype  (dt. Medienrummel) müsste langsam wieder abklingen…
Das Soziale Netzwerk Xing.com zum Beispiel war zunächst als reine Plattform für Berufstätige und als “Globales Networking für Geschäftsleute” geplant. Da die Nutzer und Zugriffzahlen heiß umkämpft sind müssen sie jetzt ihre Zielgruppe anpassen. Das Portal versucht nun verstärkt Studenten und Akademiker mit ins Boot zu holen. Die Logik dahinter ist einfach: Studenten sollen schon während des Studiums Kontakte knüpfen und ein Netzwerk für den späteren Berufseinstieg knüpfen.
Hilfreiche Tipps, wie man die Möglichkeiten vom Xing-Netzwerk optimal nutzt kann findet man auf diesem Blog. Meiner Meinung nach könnte Xing eine seriösere und sinnvollere Variante für StudiVZ werden. Wobei auch die Anzahl der Seitenaufrufe bei StudiVZ im ersten Halbjahr um 25% gesunken sind. Die Nutzer wechseln jetzt wohl doch verstärkt zu dem “Original” Facebook (inzwischen auch auf deutsch verfügbar) oder in die kleineren aber spezielleren Sozialen Netzwerke. Dies bleibt weiter zu beobachten…

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BASF – Ein bloggendes Unternehmen? Teil 2

Donnerstag 26. Juni 2008 von Trick

Vor ein paar Tagen berichteten wir ja schon von der BASF und deren Erfahrungen mit Blogs. Hier möchten wir nun noch einmal darauf eingehen.
Denn wie sich wahrscheinlich schon viele gedacht haben, können Unternehmen Blogs nicht nur selber führen, sondern sich auch auf anderen Blogs informieren. So lassen sich z.B. besser und schneller Informationen aus der Gerüchteküche finden, Presse-Reaktionen einfacher vorbereiten, aber auch Kooperationen einfacher einfädeln. Bei der BASF wird diese Arbeit häufig durch  sogenannte Freelancer (freie Mitarbeiter) übernommen.
Dabei ist vorallem wichtig, dass die Blogs authentisch sind und dass sie seriös geführt werden. Denn durch Blogs lässt sich auch leicht ein Imageschaden herbeiführen, einzelne Personen können sehr leicht verunglimpft werden oder es lassen sich Falschinformationen verbreiten. Genauso können aber auch Mitarbeiter einfacher eine Retourkutsche gegen Ihre Oberen fahren und so für schlechte Stimmung sorgen.
Es bestätigt sich also der Eindruck aus dem ersten Artikel, dass Blogs für Unternehmen neue Möglichkeiten darstellen, jedoch genauso mit Vorsicht genossen werden sollten. Für ein abschließendes Urteil müssen wir wohl alle noch ein paar Jahre warten.

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YouTomb

Freitag 20. Juni 2008 von Track

YouTomb (leider nur auf Englisch) heißt soviel, wie “DeinGrab”. Hört sich makaberer an, als es ist. Dahinter verbirgt sich ein Projekt von Studenten des MIT (Massachussats Institute of Technology), die erforschen, warum Videos von YouTube (Videoportal) gelöscht werden. Dazu wird ständig die Datenbank von YouTube durchgegangen und die Videos von YouTube gesichert. Diese sind dann bei YouTomb weiterhin zu sehen.
Allerdings werden nur Videos gesichert, die zum Beispiel irgendwo im Web verlinkt werden oder sehr oft angesehen werden. Für alle Videos würden die Ressourcen nicht reichen, da täglich etwa 65.000 Filmchen dazu kommen und YouTube jeden Tag etwa 100.000.000 Zugriffe auf seine Filmchen verzeichnet. Das Ziel der MIT-Studenten ist es, heraus zu finden nach welchen Kriterien Videos von YouTube gelöscht werden.

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Social Phishing – Missbrauch persönlicher Daten

Dienstag 17. Juni 2008 von Trick

An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, dass gerade das im Trend liegende Anmelden bei sozialen Netzwerken auch eine Gefahr für die persönlichen Daten darstellt. Normalerweise rät man jedermann dazu sich im Internet eine anonyme Identität zuzulegen. Doch um den Dienst sozialer Netzwerke oder ähnlicher Angebote sinnvoll nutzen zu können, ist es notwendig reale Daten und Namen anzugeben.
Dies wiederum kann dazu führen, dass die Daten durch unzureichenden Datenschutz des Anbieters und durch bewusstes ausspähen missbraucht werden! Bei dieser relativ neuen Art des Betruges handelt es sich um sogenanntes “Social Phishing” (frei übersetzt: Datenmissbrauch mittels sozialer Netzwerke). Dabei wird mit unseren Daten Profit gemacht, indem zum Beispiel gezielt bei speziellen Benutzergruppen bestimmte Produkte beworben werden.
Zudem sei zu bedenken, dass auch Personaler häufiger ihre potentiellen neuen Mitarbeiter “googlen” (umgangssprachlich für im Internet suchen mit der Internet-Suchmaschine google.de) und nach Spuren in Form von Bildern oder anderen Persönlichkeitshinweisen im Internet suchen. Deshalb sollte man bei allen Aktivitäten im Internet genauestens überlegen, ob und wenn ja, wieviele Informationen man über sich selbst Preis geben möchte. Denn man bedenke: Das Internet vergisst nie :o ) !

Einen weiterführenden Artikel auf netzeitung.de vom 22.01.08 findet ihr hier.

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BASF – Ein bloggendes Unternehmen?

Samstag 14. Juni 2008 von Track

Kann ein Unternehmen Blogs und die damit einhergehenden Veränderungen für sich und seine Produkte nutzten? Dieser Frage ging Michael Scheuermann von der Firma BASF zusammen mit einigen Interessenten während des Vortrages „Corporated Blogging“ an der FHTW nach.

Gleich zu Beginn kristallisierte sich jedoch heraus, dass die Chancen und Risiken die Blogs einem Unternehmen bieten, bisher nur schwer messbar respektive festzustellen sind. Denn obwohl die BASF nun schon seit einiger Zeit verschiedene Blogs zur internen Kommunikation und für Mitarbeiterbeteiligungen (Ideenmanagment) nutzt (sowie einen öffentlichen Blog), müssen die Daten immer wieder neu ausgewertet und beurteilt werden. Bisher scheinen jedenfalls nur einige Dinge für die Kommunikationsspezialisten von BASF festzustehen: Blogs stellen Konventionen, Gewohnheiten aber auch Abläufe in einem Unternehmen in Frage und können so zu ungewohnten aber auch befremdlich wirkenden Situationen führen. Gleichzeitig bieten sie aber auch ein enormes Potential und können neue Perspektiven und Chancen eröffnen.

Einen detailierteren Überblick werde ich als bald als möglich online stellen.

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Ning.com

Montag 9. Juni 2008 von Tick

Wir haben hier ja schon über mehrere Soziale Netzwerke (Social Networks) berichtet. Ein Nachteil an den bisher beschriebenen Netzwerken ist, dass diese sich auf bestimmte Zielgruppen beschränken. Nun gibt es die Seite ning.com (leider nur englischsprachig). Hier kann sich jeder sein eigenes Soziales Netzwerk gründen. Man kann sich also zu einem bestimmten Thema ein eigenes Netzwerk aufbauen und sich mit Freunden, Bekannten oder vielleicht auch Geschäftspartnern austauschen.
In diesem Netzwerk gibt es wiederum ähnliche Komponenten, wie bei Facebook und Co. Es können Gruppen gegründet, Freunde gefunden oder Forenbeiträge geschrieben werden. Außerdem lassen sich Facebook-Profile integrieren oder auch kostenpflichtige Zusatzangebote dazubuchen.
Alles in allem sind der Vielfalt hier keine Grenzen gesetzt und jeder kann sich mit einem für sich wichtigen Thema Gleichgesinnte suchen. Also viel Spaß beim Ausprobieren.

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Entwicklung zum Web 2.0

Sonntag 1. Juni 2008 von Tick

Nach der Krise im IT-Sektor in den Jahren nach 2000 ging viel Geld in den verschiedensten Firmen verloren. Deshalb machten sich im Jahr 2004 einige Wissenschaftler rund um Tim O’Reilly Gedanken um ein „neues“ Internet.
Die Frage die sich nun dabei stellt ist, kann man dem Internet eine Versionsnummer geben und wie lässt sich der Sprung auf Web2.0 begründen? Die Technologie allein kann es nicht sein, da JavaScript und XML schon in den 90er-Jahren eingesetzt wurden. Das wirklich Neue ist, dass JavaScript und XML im Web2.0 zusammen angewendet werden und nun als AJAX bekannt sind.
Der Versionssprung lässt sich daher hauptstächlich über eine andere Nutzungsart erklären. Hier greifen Stichworte wie Social Software (Soziale Software), Usability (Benutzerfreundlichkeit) und Blog (WebBlog). Ein wichtiger Punkt der diese Entwicklung unterstützte war sicherlich die Verbreitung von schnellen Internetleitungen (DSL, Kabel), denn so ließen/lassen sich auch große Datenmengen in kurzer Zeit laden und verarbeiten. Daher ist es auch möglich viele Nutzer an der Gestaltung des Internets zu beteiligen.

Weiterführende Links:
Web2.0 – Der Film

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AJAX – nicht nur ein Waschmittel ;-)

Sonntag 1. Juni 2008 von Trick

Wer bisher bei AJAX nur an Waschmittel gedacht hat, hat ziemlich viel bezüglich Web2.0 und deren Entwicklung verpasst. Das Akronym AJAX steht für Asynchronous JavaScript and XML (zu deutsch: asynchrones JavaScript und XML). Diese neuartige Herrangehensweise an bereits bekannte Techniken, wie XML, JavaScrpit, HTML und DOM ermöglicht es das Internet interaktiv und dynamisch zu gestalten. Kurz gesagt kann man dies als Entstehung des Web2.0 ansehen. Der Internetnutzer muss sich jetzt nicht mehr von einer statischen Seiten zur nächsten durchklicken. Nun sind die Internetseiten viel individueller und die Anfragen eines Nutzers werden im Hintergrund bearbeitet, an den Server geschickt und einzelne Teile einer Internetseite werden daraufhin dynamisch aktualisiert. Dies erfolgt auch über das sogenannte Document Object Model, was als Programmierschnittstelle zwischen HTML- und XML-Dokumenten (Extensible Markup Language, dts. „erweiterbare Auszeichnungssprache“) dient.

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Benutzergenerierte Inhalte

Mittwoch 28. Mai 2008 von Track

Die beiden bekannten Internetseiten Ebay und Amazon nutzten Internettechnologien die Teil des Web 2.0 sind? Hättet ihr nicht geglaubt was? Es ist aber so!

Denn was für viele Nutzer eigentlich selbstverständlich ist, stellt in Wirklichkeit eine Funktion dar, die zwar schon früher bekannt war jedoch nicht genutzt wurde. In der Tat haben Unternehmen wie Amazon und Ebay den Wert von Benutzergenerierten Inhalten am frühesten erkannt und ihre Internetpräsenzen dementsprechend neu ausgerichtet. Offensichtlich scheint deren Popularität nämlich nicht nur von alleine oder Mittels derer tollen Produkte daherzukommen, sondern viel mehr auch davon abzuhängen, dass die Benutzer dieser Angebote miteinander kommunizieren können. Könnte sich heute noch irgendjemand von euch Amazon ohne Produktbeurteilungen vorstellen? Oder Ebay ohne Händlerbewertung? Wahrscheinlich nicht. Doch gerade diese Funktionen machen den Reiz für viele Benutzer aus (so auch für mich). Denn wer hat sich nicht schon einmal dabei erwischt wie er oder sie sich eine Produktbeurteilung bei Amazon angeguckt hat und vielleicht schon vorher wusste, dass wenn das Produkt gekauft werden würde, es wahrscheinlich ganz woanders gekauft werden würde.

Jedoch können Benutzergenerierte Inhalte auch ganz anders ausschauen. Für mich stellen schon allein die Videos von YouTube oder myvideo Benutzergenerierte Inhalte dar oder die Lieder auf Angeboten wie MySpace. Offensichtlich scheinen also die Benutzer in den Fokus von Internetanwendungen geraten zu sein. Wie seht ihr das, befinden wir uns im Übergang von einer eher privaten zu einer mehr öffentlich stattfindenden Lebensweise?

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